Wider besseren Wissens

Ein Lehrstück über die Berufswahl

Eigentlich Sonnen, klar daß man Angst hat, aber so ein Schisser? Wenn man gefragt würde, wenn es jemanden interessierte, dann würde man sagen, sagte man, ohne Hintergedanken, von der Leber weg, kindesgleich, antwortend: ich mache gerade das Falsche. Ist aber richtig so. Sage ich jetzt.

Daß die Frage überhaupt gestellt werden darf, ist privilegiert, weiß man ja, schon einen Schritt nach links oder auch im sonnigen Süden, wo sie immer Siesta halten, da gibt es genug, die überhaupt, aber was gehen die mich an?, bin jetzt hier und allein wenn ich die Leute reden höre, diese Terminologie, dann auch noch Laptops aufschlagen (warum schauen sie nicht einfach raus, bewundern das Wunder des Fluges), spätestens dann ist es mir wieder vor Augen.

Doch da ist unwürdiges zu Markte tragen der eigenen Haut. Assessment. Männchen machend Logikrätsel bearbeiten, dezimal Gebrochenes, über welche Rolle läuft der Antrieb? Wie verwertbar ist dieser Mensch? Aber ich sollte mich glücklich schätzen, sage ich jetzt wieder. Wer weiß, womöglich winkt großes Geld, nur drei Jahre, komm‘, das kriegste auch noch hin! Watt mutt, datt mutt! Du bist das Kerosin der Gesellschaft.

Antriebslos dümpelt das Schiff mit deinem Namen übers Meer , bis die Piraten kommen und sich die Ladung unter den Nagel reißen, der Rest, in Brand gesteckt, die Hülle rauscht gurgelnd und blubbernd auf den Grund des Meeres, wo die Tiefseefische ihre Laternen anzünden. Einfach so.

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